Hart, aber fair. Es geht nicht um Hass, sondern um eine Grenze, die jeder in der Szene kennt.
GRUND 01
Minecraft gehört den Jungen.
Minecraft ist ab 6 Jahren freigegeben und für Millionen Kinder das erste große Spiel. Wer Minecraft streamt, hat Kinder und Jugendliche im Chat. Das weiß jeder, der in der Szene unterwegs ist. Ein Minecraft-Projekt ist deshalb kein neutraler Ort, sondern einer mit besonderer Verantwortung.
GRUND 02
Glücksspiel ist kein harmloser Content.
Glücksspielsucht ist eine von der WHO anerkannte Krankheit. Online-Casinospiele wie Slots gelten als besonders riskant: schnelle Runden, ständige Beinahe-Gewinne und Geld, das sich nicht mehr wie Geld anfühlt. Wer das als lockere Unterhaltung vorlebt, macht die Gefahr kleiner, als sie ist.
GRUND 03
Die Gewinne sind Show. Die Verluste sind echt.
Viele Casino-Streams sind Werbung. Streamer verdienen an Deals und Provisionen, oft genau dann, wenn Zuschauer sich anmelden und einzahlen. Ob mit echtem Geld oder gestelltem Guthaben gespielt wird, sieht man nicht. Man sieht nur die großen Gewinne. Verlieren tun am Ende die Zuschauer. Nicht ohne Grund hat Twitch 2022 Streams von nicht lizenzierten Casinoseiten verboten.
GRUND 04
Wer die Bühne stellt, trägt die Verantwortung.
Ein Projekt wie Fitnacraft entscheidet selbst, wer mitspielen darf. Wer Casino-Streamer einlädt, verschafft ihnen ein neues, junges Publikum, ob gewollt oder nicht. Das ist kein Zufall, das ist eine Entscheidung. Und Entscheidungen kann man ändern.
Unsere Forderung an Fitnacraft
Keine Teilnehmer, die Online-Casino streamen oder bewerben. Mindestens aber eine klare, öffentliche Regel: Während des Projekts wird kein Glücksspiel gestreamt, verlinkt oder beworben.
Wir haben nichts gegen Minecraft-Projekte, im Gegenteil. Wir wollen, dass sie ein sicherer Ort für ihr Publikum bleiben.